Pycnogenol

Ein paar Fakten über Pycnogenol

Pycnogenol verbessert die Durchblutung um 40 %.

Pycnogenol senkt die Blutfettwerte vom schädlichen oxidierten LDL-Cholesterin um 7 % und steigert die Blutfettwerte vom günstigen HDL-Cholesterin um 10 %.

Pycnogenol senkt den mittleren arteriellen Blutdruck um bis zu 10 %.

Pycnogenol verhindert die Verklumpung der Gefäße und somit Thrombosen zu nahezu 100 %.

Pycnogenol reduziert die Entzündungsmarker um 30 % (C-reaktives Protein).

Was ist Pycnogenol?

Pycnogenol ist ein komplexer Pflanzenextrakt aus der Rinde der französischen Meereskiefer. Es handelt sich dabei um eine natürliche Kombination von Antioxidantien, Procyanidinen, Bioflavonoiden und Phenolsäuren mit sehr vielen gesundheitlichen Wirkungen im menschlichen Organismus.

Die enthaltenen Bioflavonoide sind Pflanzenbegleitstoffe, die zur Gruppe der Polyphenolverbindungen gehören und 1000 pflanzliche Verbindungen beinhalten. Procyanidine sind ebenfalls pflanzliche Verbindungen die in Nahrungsmitteln (z.B. Avocado, Erdbeeren, Bananen und Hirse) enthalten sind. Der Name kommt vom Hauptbestandteil Cyanidin, welcher ein natürlicher Farbstoff in vielen Obst- und Beerensorten ist, sowie Teil der wunderschönen blauen Farbe der Kornblume. Im Pycnogenol kommen weitere sekundäre Pflanzenstoffe vor, wie p-Cumarinsäure, Kaffeesäure, Ferulasäure, Catechinen (z.B. schwarzer und grüner Tee).

Pycnogenol ist eines der am besten erforschten Produkte weltweit, es ist seit 40 Jahren bekannt wurde 140 medizinischen Studien untersucht und in 300 Publikationen veröffentlicht. Anwendung findet es als Nahrungsergänzungsmittel und in Kosmetikprodukten.

Welche Wirkung hat Pycnogenol und wo tut es das im Körper?

Pycnogenol wirkt nicht an einem speziellen Zielorgan, sondern hat einen entzündungshemmenden Einfluss auf alle Zellen und Gewebe und beeinflusst die Blutgefäße im gesamten Organismus positiv. Dadurch wirkt es an vielen verschiedenen Körperorganen und unterstützt den gesamten Körper. Fast alle Wirkungen ergeben sich aus der starken Entzündungshemmung der Proteasen und Vernichtung freier Radikale. Dabei ist seine antioxidative Wirkung 20-fach stärker als bei dem bekannten wasserlöslichen Antioxidans Vitamin C und 50mal wirksamer als das fettlösliche Antioxidans Vitamin E.

Pycnogenol für gesunde Knochen und Gelenke

Mit zunehmenden Alter degenerieren die Schutzschicht und der polsternde Knorpel in den Gelenken schrittweise. Ist die Abnutzung fortgeschritten, wird das Gelenkgewebe angegriffen und führt zu einer lokalen Entzündung mit starken Schmerzen und Bewegungseinschränkung im betroffenen Gelenk. Entzündliche Zellen fördern die Gelenkdegeneration, indem sie Sauerstoffradikale und entzündungsfördernde Stoffe, sowie degenerative Enzyme abgeben. Die Mehrheit der über 65jährigen Menschen haben Zeichen einer Osteoarthritis (chronisch-degenerative Gelenkveränderung mit Knorpelabbau), Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Prinzipiell können alle Gelenke betroffen sein, am häufigsten kommt es jedoch an Hüften, Knien, Fingern und der Wirbelsäule vor. Übergewicht kann die Osteoarthritis fördern.

Pycnogenol greift an verschiedenen pathologischen Prozessen bei der Osteoarhritis gleichzeitig an. Zum einen bewirkt es eine Hemmung des entzündungsfördernden „Hauptschalters“ NF-KB um 15,8% (Grimm et al., 2006), einem Faktor der für die Entstehung jeder Entzündung und vieler Erkrankungen entscheidend ist. Klinische Studien haben gezeigt, dass unter Pycnogenol-Einnahme weniger knorpelschädigende Enzyme freigesetzt werden. Ebenfalls werden weniger COX-Enzyme ausgeschüttet, die für die Schmerzen verantwortlich sind. In der Folge kann sich das Knorpelgewebe besser erholen und heilen, ohne durch eigene Immunzellen belastet zu werden. Dieser Prozess dauert allerdings ein paar Monate und sollte langfristig erfolgen. Neben dem Knorpelaufbau nehmen unter Pycnogenol auch Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) in den Beinen ab, die Beweglichkeit und Flexibilität nimmt zu und es werden auf Dauer weniger Schmerzmittel benötigt, so dass auch die Gefahr von Magenbeschwerden durch nichtsteroidale Analgetika reduziert wird. 

Pycnogenol beim metabolischen Syndrom und Diabetes mellitus

Das Stoffwechselsyndrom und Diabetes sind Ernährungskrankheiten, die viele Folgeerkrankungen (Nieren, Augen, Herz-Kreislauf) nach sich ziehen können. In klinischen Studien wurde nachgewiesen, dass Pycnogenol deutlich den Blutzuckerspiegel senkt, insbesondere zu einer Besserung des Blutzuckerspiegels nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten führt. Zusätzlich verbessert es die Herz-Kreislaufleistung, senkt den Blutdruck und verbessert die Blutmikrozirkulation (Gulati, 2015) und beugt so Folgeschäden einer Zuckerkrankheit vor. Pycnogenol sorgt dafür, dass mit der Nahrung zugeführte Kohlenhydrate, langsamer in den Blutkreislauf aufgenommen werden und verhindert dadurch hohe Blutzuckerspiegel nach der Nahrungsaufnahme. Besonders Menschen mit einem metabolischen Syndrom (Diabetes-Vorstufe) und nicht-insulinpflichtigen Diabetes Typ II profitieren von einer Pycnogenol-Einnahme. Auch das Voranschreiten eines metabolischen Syndroms konnte in einer Studie verhindert werden (Belcaro et al., 2013). Pycnogenol unterstützt auch eine medikamentöse Therapie mit Metformin und/oder Sulfonylharnstoffen sowie Thiazolindinen bei der Senkung des Nüchtern-Blutzuckerspiegels und des Langzeitwerts Hba1c (Zibadi et al., 2008).

Durch die deutlich verbesserte Mikrozirkulation durch Pycnogenol werden auch viele diabetische Komplikationen verringert werden, wie z.B. Hämatome, kleine Wunden, Nierenfunktionstörungen und diabetische Retinopathie (Augenkrankheit), die zur Erblindung führen kann.

Pycnogenol verbessert die Durchblutung

In den Endothelzellen der Blutgefäße aktiviert Pycnogenol das Enzym endotheliale Stickstoffmonoxidsynthetase (eNOS), dadurch wird Stickstoffmonoxid (NO) aus der Aminosäure L-Arginin besser generiert, was wiederum die Gefäßweite und den Blutfluss verbessert. NO reduziert zusätzlich die Zusammenlagerung von Blutplättchen und schützt daher ebenfalls vor Thrombosen. Dadurch verbessert Pycnogenol eine Gefäßverkalkung (Atherosklerose), einen hohen Blutdruck und Durchblutungsstörungen. In Studien verbesserten sich ebenfalls die Werte, wenn Pycnogenol zu Blutdrucksenkern als Begleitmedikation dazu gegeben wurden, es normalisiert aber nur einen zu hohen Blutdruck und führt nicht zu niedrigen Werten.

Pycnogenol senkt ebenfalls ein zu hohes LDL-Cholesterin und erhöht das herzschützende HDL-Cholesterin.

Hilfe bei Zyklus- und Hormonbeschwerden der Frau

Zyklusbeschwerden sind bei Frauen recht häufig und können durch Pycnogenol auf natürlichen Weg gebessert werden. Bereits Einzeldosen können die beteiligten COX-Enzyme um 22,5% (COX1) und 14,7% (COX2) reduzieren (Schäfer et al., 2006). Auch der entzündungsfördernde Hauptschalter kann durch fünftägige Einnahme von Pycnogenol um 15,8% vermindert werden (Grimm et al., 2006). Dadurch reduzieren sich auch die auftretenden Schmerzen bei der Regelblutung (Dysmenorrhoe). Auch die Regeneration des Endometriums, der Gebärmutterschleimhaut, wird beschleunigt. Die Behandlung sollte zumindest 7 Tage vor der Periode beginnen, bei einer langfristigen und dauerhaften Einnahme verringern sich die Schmerzen um 36%. Auch die Beschwerden einer Endometriose können durch Pycnogenol-Einnahme über sechs Monate deutlich reduziert werden.

Frauen nach dem Wechsel profitieren ebenfalls von Pycnogenol. Die typischen Wechselbeschwerden, wie Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Scheidentrockenheit, Angstzustände, Schlafstörungen, Haarausfall und die Hautalterung konnte durch Pycnogenol reduziert werden. Es traten auch weniger bräunliche Hautflecken auf.

Hilfe bei erektiler Dysfunktion des Mannes

Die Erektion des Mannes ist von vielen Faktoren abhängig. Besonders wichtig ist das Vorhandensein von ausreichend Stickstoff Monoxid (NO). Dieses NO ist bei vielen Männern ab dem 40. Lebensjahr mäßig bis deutlich erniedrigt. Pycnogenol bewirkt, dass die NO-Produktion angekurbelt wird und die Männer ausreichend Stickstoff-Monoxid zur Verfügung haben. Hierbei wird der positive Effekt auf die männliche Erektion durch L-Arginin verbessert. In einer bulgarischen Beobachtungsstudie konnte nachgewiesen werden, dass 92,5 % der teilnehmenden Männer wieder eine ausreichende Erektion durch die Einnahme von Pycnogenol hatten. Auch eine italienische Doppelblindstudie bestätigte diese Ergebnisse. Darüber hinaus zeigte diese Studie, dass sich auch die Qualität der Spermien durch die Einnahme von Pycnogenol verbessert, was wiederum einen positiven Einfluss auf die Fortpflanzungsfähigkeit hat. Alles in allem ist Pycnogenol zusammen mit L-Arginin (z.B. Prelox von Pharma Nord) ein hochpotentes und nebenwirkungsfreies Therapeutikum der erektilen Dysfunktion des Mannes. Gleichzeitig steigt die Fertilität deutlich an.

Pycnogenol hilft Asthmatikern und Allergikern

Dosisabhängig hemmt Pycnogenol die Histaminfreisetzung und hilft daher vorbeugend gegen eine Immunreaktion auf Pollen und andere Antigene. Nach vierwöchiger Einnahme von Pycnogenol konnten bei Asthmatiker 71% ihres Lungenvolumens (FEV1) ausatmen, im Vergleich zur Placebogruppe einer Studie mit 63% und einem Ausgangswert von 59% vor Studienbeginn. Auch die Symptome besserten sich, alle Patienten gaben eine verbesserte Atemfähigkeit an. Dieselben Ergebnisse wurden bei asthmatischen Kindern erzielt. Bereits nach vierwöchiger Einnahme zeigte sich eine Leichtigkeit der Atmung, diese verbesserte sich langsam weiter, so dass viele der Kinder am Ende praktisch symptomlos waren. Dadurch wurde auch der Einsatz von Notfall-Inhalatoren deutlich reduziert (Lau et al. 2004).

Pycnogenol-Einsatzgebiete:

  • Gelenkschmerzen
  • Osteoarthritis
  • Arthrose
  • Knorpelschäden
  • Meniskusschäden
  • Bandscheibenschäden
  • Sportverletzungen
  • Diabetes mellitus
  • Metabolisches Syndrom
  • Durchblutungsstörungen
  • Thrombosen
  • Thrombophlebitis
  • Jetlag
  • Tinnitus aurium, Ohrgeräusch
  • Hämorrhoiden
  • Herzerkrankungen
  • Kreislaufstörungen
  • Bluthochdruck
  • Diabetische Retinopathie
  • Wundheilungsstörungen
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Dysmenorrhoe (schmerzhafte Regelblutung)
  • Endometriose
  • Wechselbeschwerden
  • Menopause, Klimakterium
  • Allergien
  • Asthma bronchiale
  • Atemstörungen
  • COPD
  • Heuschnupfen
  • Gräser-Pollenallergie
  • Entzündungen
  • Lungenerkrankungen
  • Gedächtnisstörungen
  • Hautprobleme
  • Venenerkrankungen
  • Leistungssport
  • Erektile Dysfunktion
  • Kinderwunsch, Fertilitätsstörungen
  • Geschwüre, Ulkus

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