Vitamin D

Eine gute Versorgung mit Vitamin D ist für unsere Gesundheit von zentraler Bedeutung, doch ein großer Teil der deutschsprachigen Bevölkerung ist unterversorgt. Vitamin D hat jedoch einen sehr großen Einfluss auf unsere Gesundheit und beugt schwerwiegenden Erkrankungen vor. Das Sonnenvitamin kann sogar Leben retten.

Ein paar Fakten über Vitamin D

82% der Männer und 91% der Frauen erreichen die empfohlene tägliche Zufuhr von Vitamin D nicht.

In den Wintermonaten hat ein Viertel der deutschen Bevölkerung einen schwerwiegenden Vitamin-D-Mangel.

Sonnenschutzfaktor 8 reduziert die Vitamin-D-Produktion um 95% und Faktor 15 um 99%.

Das Sterberisiko im Alter steigt um 47% bei einem leichten und um 83% bei einem schweren Vitamin-D-Mangel an.

In Deutschland könnten jedes Jahr 20.000 Menschen durch eine gute Vitamin-D-Versorgung gerettet werden.

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Vitamin D – Sorgenkind in Deutschland

Über kein anderes Vitamin wird so viel diskutiert, wie über das Sonnenvitamin. Spätestens seit der Nationalen Verzehrstudie von 2008 ist bekannt, dass 82% der Männer und 91% der Frauen die empfohlene tägliche Zufuhr von Vitamin D nicht erreichen. Dabei ist der Anteil bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen (mehr als 86% der Männer und mehr als 96% der Frauen) und den Senioren mit 94% der Männer und 97% der Frauen am Höchsten. Diese Zahlen basieren auf den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, die mit 20 µg oder 800 I.E. pro Tag sehr niedrig angesetzt sind. Moderne Wissenschaftler empfehlen eine tägliche Zufuhr von 4000 bis 8000 I.E. um den Blutspiegel von Vitamin-D-Stoffwechselprodukten auf einem Niveau zu halten, welcher Krankheiten wie Multiple Sklerose, Diabetes mellitus Typ 1, Brust- und Darmkrebs verhindern kann[1]. Die niedrigere DGE- Empfehlung richtet sich nach der Menge die, benötigt wird, um die bekannte Vitamin-D-Mangelkrankheit Rachitis oder Osteomalazie zu verhindern. Doch Vitamin D hat viele weitere Funktionen im Organismus.

[1] Cedric F. Garland, Christine B. French, Leo L. Baggerly und Robert P. Haney: »Vitamin-Ergänzungsdosen und Serumkonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin D in der Größenordnung, die mit Krebsprävention in Zusammenhang gebracht wird«, Anticancer Research 2010

Versorgungsituation in Deutschland

In den Wintermonaten leiden mehr als 30% der Deutschen an einem schweren Vitamin D-Mangel und 80% der Deutschen haben über das ganze Jahr gesehen ein Defizit. Im Sommer haben 75% der Senioren einen leichten bis schweren Mangel. Dies liegt an verschiedenen Gründen. Zum einen liegt  Deutschland in der nördlichen Hemisphäre und die Stärke der UV-B Strahlung ist niedrig. Selbst in den sonnigen Monaten April bis September liegt der UV-B Index oft unter 3. Vitamin D kann aber erst ab einem Index von über 3 in der Haut gebildet werden. Nur von April bis September, bei sonnigem Wetter, zwischen 10.30 und 16.30 Uhr ist der Index hoch genug. Um ausreichend Vitamin D für die sonnenarmen Wintermonate zu bilden muss daher in den Sommermonaten täglich mittags für 15 bis 30 Minuten sonnengebadet werden, ohne Sonnenschutzmittel, da diese die Vitamin-D-Bildung massiv blockieren. Menschen mit sonnenempfindlicher Haut sollten Vitamin D ergänzen, denn als positiven Nebeneffekt scheint eine gute Vitamin-D-Versorgung einen Sonnenbrand zu verhindern.

Auch Menschen mit dunkler Hautfarbe, die in Deutschland leben, sind oft von einem Vitamin-D-Mangel betroffen, denn das Farbpigment Melanin, wirkt wie ein natürlicher Sonnenschutz und mindert die Vitamin-D-Produktion.

Wer ist mangelgefährdet?

Die junge Generation verbringt viel Zeit an Computern, Spielekonsolen und geht wenig in die Sonne. Menschen die sehr viele Stunden in geschlossenen Räumen verbringen, sowie alte Menschen die generell ungern in die Sonne gehen oder in Heimen auf das Herausbringen durch Angehörige und Pflegepersonal angewiesen sind. Auch Menschen mit hohem Körpergewicht haben einen erhöhten Vitamin-D-Bedarf, sowie Schwangere, Kinder, alle chronisch kranke Menschen, Menschen mit bedeckter Kleidung und Verschleierung, sowie stark pigmentierte Haut. Auch Medikamente, wie Cholesterinsenker, Entwässerungsmittel, Antidepressiva und Kortison, führen zu einem erheblichen Vitamin D-Mangel.

Vitamin D Funktionen

Vitamin D ist nicht nur wichtig für die Knochendichte und hilft gegen Osteoporose. Es hat viele weitere Funktionen im menschlichen Organismus: Es sorgt für eine gute Kalziumversorgung, stärkt das Immunsystem und verhindert Atemwegsinfekte, sowie Entzündungen im Unterleib. Es ist wichtig für eine gute Gelenk- und Muskelfunktion, dadurch beugt es Kopf-, Rücken-, Knie- und Hüft- sowie anderen Gelenkschmerzen vor. Im Alter verhindert es den Verlust der Muskelkraft. Vitamin D senkt den Blutdruck und ist wichtig für die Haut. Es verhindert Haarausfall, trockene Haut und Schleimhäute. Dies wiederum ist wichtig für die Funktion der Atemwegsorgane, der Verdauungsorgane, der Blase und Nieren, des Auges und der Geschlechtsorgane, sowie für die Fortpflanzung. Vitamin D wirkt vorbeugend gegen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Multiple Sklerose, Allergien, Autoimmunerkrankungen (z.B. Morbus Hashimoto, Lupus erythematodes, Colitis ulcerosa, Morbus Chron, Myasthenia gravis, Psoriasis, Zöliakie) und bei Krebserkrankungen.

Aufgrund seiner vielfältigen Wirkungen sind die Folgen eines Vitamin D-Mangels sehr verschieden und zum Teil schwerwiegend. Oft lohnt es sich den Vitamin D-Spiegel zu prüfen und mit einem guten, bioverfügbaren Produkt anzuheben, um Medikamente zu reduzieren.

Vitamin D Einsatzgebiete:

  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Multiple Sklerose
  • Unverträglichkeiten
  • Allergien
  • Zöliakie
  • Autoimmunerkrankungen
  • Morbus Hashimoto
  • Lupus erythematodes
  • Colitis ulcerosa
  • Morbus Chron
  • Myasthenia gravis
  • Hauterkrankungen
  • Akne
  • Psoriasis
  • Zöliakie
  • Krebserkrankungen
  • Gelenkschmerzen
  • Arthrose
  • Knieschmerzen
  • Hüftschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Wadenschmerzen
  • Wadenkrämpfe
  • Depressionen
  • Stimmungsschwankungen
  • Rezidivierende Infekte
  • Immunschwäche
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS-Syndrom)
  • Schlafstörungen
  • Muskelkrämpfe
  • Haarausfall
  • Trockene Haut
  • Schlechtes Allgemeingefühl
  • Abwehrschwäche
  • Chronischer Schnupfen
  • Verstopfung
  • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
  • Gefäßverkalkung (Atherosklerose)
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Osteoporose
  • Osteopenie
  • Rheuma
  • Demenz
  • Asthma
  • Herzrhythmusstörungen
  • Paradentose
  • Zahnfleischentzündung (Gingivitis)
  • Verdauungsstörungen
  • Fettleibigkeit (Adipositas)
  • Kalziummangel
  • Epilepsie
  • Harnwegsinfekte
  • Genitalinfektionen /(Vaginalinfekt, Penisinfektion)
  • Blasenentzündung
  • Nervosität
  • Burn out-Syndrom
  • Schwangerschaft, Stillzeit