Selen

Selen ist eines der wichtigsten Antioxidantien im menschlichen Körper, doch ein großer Teil der Bevölkerung leidet an einem Selenmangel. Das lebensnotwendige Spurenelement trägt entscheidend zur Erhaltung der Vitalität und Gesundheit bei. Es ist ein sehr wichtiger Co-Faktor bei der Behandlung von allen akuten und chronischen Erkrankungen und ist notwendig zur Entgiftung von Schwermetallen, Schadstoffen, Giftstoffen und Medikamenten.

Ein paar Fakten über Selen

In Deutschland werden täglich etwa 25 µg, statt der erforderlichen 200 µg, Selen mit der Nahrung zugeführt.

Es gibt Hinweise, dass in Deutschland mindestens 70 % der Bevölkerung zu wenig Selen aufnehmen.

66% der Männer ab 50 Jahren leiden unter Erektionsstörungen, oft bedingt durch einen Selenmangel.

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Selen – das mangelnde Spurenelement in Europa

Selen ist ein essentielles, also lebensnotwendiges Spurenelement, welches in allen Körperzellen vorkommt. Der menschliche Körper kann es nicht selbst herstellen, daher muss es täglich mit der Nahrung zugeführt werden. Wieviel Selen darin enthalten ist, hängt von der Verfügbarkeit und dem Gehalt der Böden ab. Leider gehört Deutschland, wegen der Auswaschung der Böden, zu einem Selenmangelgebiet, wie viele Regionen in Europa. Durch den Einsatz schwefelhaltiger Düngemittel und durch den mit Schwefeldioxid belasteten sauren Regen nehmen die Pflanzen zu wenig Selen auf, so dass der Mensch am Ende der Nahrungskette unterversorgt wird. Speziell strenge Vegetarier und Veganer erleiden schnell eine Unterversorgung mit dem wichtigen Antioxidans.

Wozu benötigen wir Selen?

Selen ist wichtiger Bestandteil von zahlreichen stoffwechselaktiven Enzymen und Eiweißen. Es ist Bestandteil der Muskulatur und vieler anderer Körpergewebe und ein wichtiger Wachstumsfaktor für alle Körperzellen. Selen ist das wichtigste enzymatische Antioxidans (Abwehr freier Radikale), neben Vitamin C und E. Es unterstützt die Immunabwehr gegen Bakterien und Viren und hilft bei der Abwehr von krebserregenden Substanzen. Außerdem ist es das wichtigste Mittel zur Entgiftung von Schwermetallen, wie Quecksilber, Amalgam, Blei, Cadmium.

Selen aktiviert verschiedene Enzyme in der Schilddrüse. Nur so können die aktiven Schilddrüsenhormone (freies T3, freies T4) gebildet werden. Speziell bei Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse (Morbus Hashimoto, Morbus Basedow) benötigt die Schilddrüse viel Selen, da die hormonbildenden Enzyme aufgrund der Autoimmunreaktion sehr viel Selen verbrauchen.

Die männliche Fruchtbarkeit (Spermatogense) ist stark selenabhängig. Ohne ausreichende Versorgung werden zu wenig reife Spermien gebildet, was zu einer Unfruchtbarkeit des Mannes führen kann. Aber auch das weibliche Ovar benötigt Selen für eine gute Funktion.

Aufgrund der starken Abwehr gegen freie Radikale (antioxidative Wirkung) verhindert eine gute Selenversorgung die Bildung von krebsauslösenden Zellen und unterstützt das Immunsystem bei der Verhinderung von Krebserkrankungen. Außerdem mindert die Gabe von Selen das Auftreten von Nebenwirkungen während einer Strahlen- und/oder Chemotherapie. Dadurch steigt während einer Krebstherapie die Lebensqualität deutlich an. Die regelmäßige Einnahme von Medikamenten erhöht ebenso wie regelmäßiger Alkoholkonsum und Tabakkonsum den Selenbedarf deutlich. Auch Giftstoffe und Schadstoffe in der Luft, sowie im Wasser erhöhen aufgrund der vermehrten Bildung von freien Radikalen den Selenverbrauch.

Wie stelle ich meine Selenzufuhr sicher?

Jeder Mensch sollte täglich 200 µg Selen zuführen. Da dies über die Nahrung in Europa nicht möglich ist (durchschnittlich werden nur etwa 25 µg aufgenommen), sollte jeder Mensch Selen ergänzen. Wichtig ist hierbei ein Produkt mit einer hohen Bioverfügbarkeit. Speziell chronisch kranke Menschen sind auf eine ausreichende Selenzufuhr angewiesen.

Selen und seine Einsatzgebiete:

  • Körperlichen Stress
  • Psychischen Stress
  • Dialyse
  • Schilddrüsenerkrankungen (Hypothyreose, Morbus Hashimoto, Morbus Basedow, Hyperthyreose)
  • Strahlentherapie
  • Chemotherapie (Zytostatika)
  • Krebserkrankungen
  • Fertilitätsstörungen
  • Erektionsstörungen (Erektile Dysfunktion)
  • Künstliche Ernährung
  • Zunehmendes Alter
  • Schwangerschaft, Stillzeit
  • Chronische Verdauungsstörungen
  • Chronische Erkrankungen
  • Herzerkrankungen
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkerkrankungen, Gelenkschmerzen, Arthrosen
  • Autoimmunerkrankungen (Phenylketonurie, Mukoviszidose)
  • Augenerkrankungen
  • Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Hauterkrankungen
  • Haarausfall
  • Brüchige Nägel, Nagelstörungen
  • Colitis ulcerosa
  • Morbus Chron
  • Starke Monatsblutung
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)